Die Wolfburg ein Weserrenaissance-Schloss aus dem 13. Jahrhundert wurde erstmals 1302 erwähnt und gab der Stadt ihren Namen.

Wolfburg  ist die sechstgrößte kreisfreie Großstadt in Niedersachsen. Mit über 121.100 Einwohnern gliedert sich das Stadtgebiet in 40 Stadtteile. Davon wiederum bilden eine oder mehrere Stadtteile insgesamt 16 Ortschaften.

Wolfburg ist weltweit bekannt durch die Volkswagen AG, die dort ihren Unternehmenssitz hat, und war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine der wenigen neu entstandenen Städte in Deutschland.

Die Autostadt wurde als dezentrales Projekt im Juni 2000, anlässlich der Expo 2000 in Hannover, nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Die Kosten beliefen sich auf rund 430 Millionen Euro. Die Autostadt dient dem Volkswagen-Konzern als  Plattform zwischen Unternehmen, in diesem Fall den einzelnen Konzernen, und bereits bestehenden und zukünftigen Kunden. Neben Exponaten, die die gesamte historische und aktuelle Modellpalette des Konzerns abdecken, werden zahlreiche Erlebnisangebote angeboten. Die Autostadt hat bis auf Heiligabend und Silvester ganzjährig geöffnet, pro Jahr kommen fast zwei Millionen Besucher in die Autostadt. Flächenmäßig gehört die Autostadt zu den größeren deutschen Freizeitparks. Auf dem Gelände befindet sich ein Luxushotel von Ritz-Carlton. Die Innenausstattung stammt von der französischen Innenarchitektin Andrée Putman.

Die Ausstellung umfasst sieben MarkenPavillons für die zum VW Konzern gehörenden Marken Audi, Lamborghini, Seat, Škoda, Volkswagen und -Nutzfahrzeuge, die sich in der Autostadt durch verschiedene Pavillons präsentieren. Seit Ende Oktober 2008 sind die Marken Bugatti und Bentley, ebenfalls im Konzern, in einem Pavillon, dem Premium Clubhouse, vertreten. Dadurch ist Wolfburg für hochpreisige Immobilien anziehend. Die Immobilienbewertung gestaltet sich dort sehr spannend.

Das Science-Center »phæno« wurde nach etwas mehr als vier Jahren Bauzeit, am 24. November 2005, für eine  Dauerausstellung eröffnet. Über 300 interaktive Experimentier-Stationen machen Naturwissenschaft und Technik mit verschiedenen Sinnen erfahrbar. Die Ausstellung ist gegliedert nach den Leitthemen „Leben, Licht und Sehen, Bewegung, Wind und Wetter, Mikro und Makro, Energie, Materie, Information, Spiele“. Allerdings gibt es auf der etwa 9000 Quadratmeter großen Ausstellung keinen vorgeschriebenen Parcours. Einfache Experimentieranordnungen fordern die Besucher dazu auf, die jeweilige Funktionsweise durch Nachdenken und nicht nur durch Ausprobieren zu verstehen.

Was für Sachverständige und Gutachter sehr interessant ist, ist der wuchtige konzipierte Baukörper. Er wurde im Wesentlichen aus Beton und Stahl hergestellt. Mit  27.000 Kubikmeter Beton erweckt das Gebäude außen wie innen einen fließenden und schwebenden Eindruck. Der Bau ist 16 m hoch und erstreckt sich über eine maximale Länge von 170 m. Zehn kegelförmige Betonpfeiler mit einem Durchmesser von bis zu sieben Metern tragen das Gebäude. Die Stützpfeiler schaffen einen höhlenartigen Raum für Veranstaltungen. Die Kegel sind hohl gebaut und bieten verschiedene Funktionen an, wie z.b. ein Wissenschaftstheater oder ein kleines Restaurant. Innen verändern sich mit jedem Schritt die Perspektiven durch schräge Wände, einem geknickten und unverdeckten Stahlträger-Dachtragwerk, kursiven Sichtschlitzen in massiven Sichtbetonmauern und schrägen Nischen.

Das Badeland in Wolfburg zählt zu den modernsten und größten Freizeitbädern Deutschlands. Mit seinen über 3.000 Quadratmetern Wasserfläche bietet es seinen Badegästen Erholung, Entspannung, Spiel und Spaß. Im Angebot sind  auch eine abwechslungsreiche Saunalandschaft mit elf Saunen, zwei Riesen-Rutschen, wie der Black Hole Rutsche mit einer Länge von 110 Metern und dem 139 Meter langen Rafting-Slide..